Seit meiner Kindheit gehört das Zeichnen zu meinem Leben. Schon früh war es für mich eine Möglichkeit, die Welt um mich herum zu beobachten und in Linien und Flächen auszudrücken. Mit etwa zwölf Jahren begann ich, mich intensiver mit dem Zeichnen von Menschen zu beschäftigen. Besonders fasziniert hat mich dabei, wie viel man allein durch Haltung, Gesichtsausdruck und Körpersprache erzählen kann.
Während meiner Ausbildung habe ich die täglichen Zugfahrten genutzt, um Menschen unterwegs zu skizzieren – im Zug selbst oder auf dem Bahnsteig. Diese flüchtigen Szenen haben mir geholfen, meinen Blick für das Wesentliche zu schärfen: Haltung, Dynamik und Atmosphäre.
In Leipzig konnte ich mein zeichnerisches Können weiterentwickeln. Ich besuchte regelmäßig die offenen Aktzeichenkurse im Kulturzentrum Mühlstraße und nahm außerdem an Abendkursen der HGB Leipzig teil, mit dem Schwerpunkt Kaltnadelradierung. Einige meiner Arbeiten wurden im Rahmen der HGB-Rundgänge ausgestellt – ein schöner erster Schritt in Richtung Öffentlichkeit.
In den letzten Jahren habe ich begonnen, mich auch mit Landschaften zu beschäftigen – vor allem mit Motiven aus meiner Heimatstadt Waldheim. Diese Bilder sind für mich nicht nur eine zeichnerische Übung, sondern auch eine persönliche Auseinandersetzung mit Erinnerung, Herkunft und Veränderung. Ich arbeite derzeit daran, diese Arbeiten in einer Ausstellung zu zeigen.
Meine bevorzugten Techniken sind Bleistift, Tusche und Radierung – je nachdem, was das Motiv oder der Moment verlangt. Mich inspiriert vor allem das Ungeplante: Menschen in Bewegung, zufällige Lichtverhältnisse, stille Orte am Rand des Alltags.
Ich freue mich darauf, meine Arbeiten bald auch einem größeren Publikum zeigen zu können – sei es online, im Rahmen von Ausstellungen oder durch neue Projekte.
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